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Marktübersicht Handkreissägen 50 bis 55 mm

 

 


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44 Handkreissägen im Vergleich

Kaufberatung Handkreissägen

Worauf Sie beim Kauf einer Handkreissäge achten sollten, zeigt unsere Kaufberatung Handkreissägen. In der Marktübersicht finden Sie 44 Mittelklasse-Modelle mit 50 bis 55 Millimeter Schnitttiefe.

Handkreissägen gehören zu den wichtigsten Werkzeugen für die Holzbearbeitung. Neben Holz und Holzwerkstoffen lassen sich mit ihnen auch viele Kunststoffe und Metalle sägen. Sie sind die Spezialisten für lange gerade Schnitte. Hier werden sie bei Werkstoffdicke bis zu mehreren Zentimetern in Geschwindigkeit und Präzision von keinem anderen Elektrowerkzeug übertroffen.

Handkreissägen sind heute von der Baustelle nicht wegzudenken. Vor allem dann, wenn Holz und Plattenmaterialien zugeschnitten werden sollen, greifen Handwerker und Heimwerker zur Handkreissäge. Maschinen mit Drehzahlelektronik sind zwar eher selten. Dabei eignen sich besonders diese auch gut zum Schneiden von Kunststoffen und Metallen. Selbst Baustoffe, wie Gipsfaser- oder Holzwolle-Weichfaserplatten, lassen sich gut damit trennen.

Das Bauprinzip einer Handkreissäge ist schnell erklärt: Ein Universalmotor lässt ein rundes Sägeblatt rotieren, das sich mit 4000 bis 5000 Umdrehungen pro Minute durch das Material frisst. Bei den meisten Modellen schützt eine Pendelschutzhaube, die den unteren Teil des Sägeblattes umschließt, den Anwender vor der Berührung mit den scharfen Sägezähnen. Beim Arbeiten schwenkt die Pendelschutzhaube zurück und gibt das Sägeblatt frei. Ungünstig konstruierte Pendelschutzhauben können vor allem beim Sägen dünner Materialien, wie zum Beispiel Sperrholz, beim Ansägen hängen bleiben. Bei einigen Modellen sollen sogenannte Anschubrollen dies verhindern.

Bedingt durch die Größe des Sägeblattes haben Handkreissägen nur eine begrenzte Schnitttiefe. Je nach Maschinentyp liegt diese in der Regel zwischen zirka 40 und 85 Millimetern. Einige Spezialmodelle für den Zimmermann bieten allerdings auch Schnitttiefen von weit über 100 Millimeter.

Die benötigte Schnitttiefe ist das wichtigste Kaufkriterium für eine Handkreissäge. Bedenken Sie aber, dass sich die Schnitttiefe bei Gehrungsschnitten und beim Einsatz auf der Führungsschiene deutlich verringert. Maschinen mit zirka 40 Millimeter Schnitttiefe sind dann schnell am Ende. Allerdings sind sie leicht, klein und sehr handlich.

Für einen universellen Einsatz empfehlen sich Sägen mit Schnitttiefen von zirka 50 bis 55 Millimeter. Mit ihnen gelingen auch Gehrungsschnitte in Leisten und den meisten Holzwerkstoffplatten ohne Probleme. Außerdem sind sie auch noch relativ handlich und eignen sich auch für gelegentliche Arbeiten über Kopf. Der Haupteinsatzbereich dieser Maschinen liegt jedoch beim Möbelbau. Das Angebot an Handkreissägen mit 50 bis 55 Millimeter Schnitttiefe ist besonders groß, wie unsere Marktübersicht zeigt.

Wer viel auf der Baustelle arbeitet, sollte Maschinen mit etwa 65 Millimeter Schnitttiefe vorziehen. Damit lassen sich dann auch Kanthölzer präzise ablängen. Größere Schnitttiefen braucht eigentlich nur der Zimmermann. Außerdem gibt es hierfür auch Alternativen, wie zum Beispiel Elektro-Fuchsschwänze.

Die Motorleistung der Handkreissäge muss natürlich der Schnitttiefe entsprechen. Bei der Handkreissägen-Mittelklasse (50 bis 55 Millimeter Schnitttiefe) liegt sie zwischen 800 und 1300 Watt. Sollen außer Holz und Holzwerkstoffen auch andere Materialien geschnitten werden, ist eine elektronische Drehzahlregelung sinnvoll. Sie hilft, die Drehzahl an die optimale Schnittgeschwindigkeit unterschiedlicher Werkstoffe anzupassen. Die Elektronik einer Handkreissäge kann außerdem für sanften Anlauf, eine geringere Geräuschbelästigung durch Leerlaufdrehzahlreduzierung, konstante Motorleistung und einen Überlastschutz sorgen. Noch relativ selten sind Maschinen mit Motorbremse. Sie bringt das Sägeblatt nach dem Ausschalten in kürzester Zeit zum Stehen und sorgt so für mehr Sicherheit beim Arbeiten mit der Handkreissäge.

Der Konstruktion und Befestigung der Maschine auf der Grundplatte sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sie muss verwindungssteif, solide und möglichst nachjustierbar sein. Probieren Sie einfach mal die Einstellungen für Schnitttiefe und Gehrungsschnitte verschiedener Maschinen aus. Sie werden schnell einen Unterschied erkennen. Vor allem bei Gehrungsschnitten mit geringer Schnitttiefe werden Billigmodelle schnell instabil.

Bei diesem Versuch zeigt sich auch gleich, wie geschickt der Hersteller die Bedienungselemente gebaut hat. Die Gehrungseinstellung sollte grundsätzlich an zwei Stellen fixiert werden können. Nur so lassen sich winkelgenaue Schnitte erzielen. Eine leicht ablesbare Skala an der Schnitttiefeneinstellung erleichtert die Arbeit und erspart das ewige Nachmessen mit dem Meterstab.

Wie normale Handkreissägen lassen sich auch Tauchkreissägen einsetzen. Sie haben keine Pendelschutzhaube. In Ruhestellung verschwindet das Sägeblatt vollständig in der großen Schutzhaube. Für Tauchschnitte lässt sich das laufende Sägeblatt leicht von oben in das Werkstück drücken.

Der aus Sicherheitsgründen vorgeschriebene Spaltkeil schwenkt bei modernen Maschinen bei Tauchschnitten automatisch nach oben. Nur bei der Festool ATF 55 muss er vorher immer noch ausgebaut werden. Wird die Maschine dann aber auch zu Längsschnitten in Bohlen ohne Spaltkeil eingesetzt, kann sie zum Sicherheitsrisiko werden.

In unserer Marktübersicht haben wir zwischen Tauchsäge und Tauchfunktion unterschieden. Mit Tauchsäge ist die oben beschriebene Konstruktion gemeint. Bei Maschinen mit Tauchfunktion (Mafell, Hilti) handelt es sich um Pendelhaubensägen, die so konstruiert sind, dass sie mit manuell geöffneter Pendelhaube auch Tauchschnitte anfertigen können. Die Handhabung beim Eintauchen ist jedoch umständlicher.

Da beim Sägen sehr viel Staub anfällt, muss eine Handkreissäge einen Anschluss für einen Werkstattsauger haben, den Sie unbedingt benutzen sollten, denn Stäube bestimmter Holzarten (Eiche, Buche) gelten als krebserregend.

Das freihändige Führen der Handkreissäge bereitet häufig Probleme. Sehr präzise lassen sich gerade Schnitte anfertigen, wenn die Maschine auf einer Führungsschiene über das Werkstück geschoben wird. Die Sägen der meisten Hersteller werden dazu mit einem besonderen Gleitschuh in die Führungsschiene gehängt. Meist gibt es zwei Positionen auf der Führungsschiene, für 90°-Schnitte und für Gehrungsschnitte. Achten Sie allerdings gleich beim Kauf einer Handkreissäge darauf, ob der Hersteller ein passendes Führungsschienensystem anbietet und fragen Sie, um wie viele Millimeter es die Schnitttiefe verringert.

Mit etwas Übung lassen sich gerade Schnitte aber auch entlang einer auf das Werkstück gespannten Leiste erstellen. Dabei müssen Sie beachten, dass die Handkreissäge immer mit sanftem Druck an die Anschlagleiste gedrückt wird.

Das wichtigste Zubehör für Handkreissägen sind die Sägeblätter. Während sich Heimwerker meist mit einem universell einsetzbaren Blatt begnügen, wählen Profis für unterschiedliche Einsatzbereiche spezielle Sägeblätter. Da werden Längsschnitte (in Faserrichtung) mit groben Zähnen durchgeführt, für den Schnitt quer zur Faserrichtung dagegen ein Sägeblatt mit sehr vielen feinen Zähnen bevorzugt. Für Spanplatten und Kunststoffe und auch die meisten Metalle eignen sich Sägeblätter mit Wechselzahnung oder Trapez-Flachzahn. Neu ist der Trend einiger Hersteller zu besonders dünnen Kreissägeblättern (Dünnschnitttechnik). Damit lässt sich in der Regel eine größere Schnittleistung erzielen, da die Maschine weniger Material herausschneiden muss. Andererseits wird jedoch die Gefahr, dass das Kreissägeblatt bei hoher Schnitttiefe verläuft, größer.

Marktübersicht Handkreissägen 50 bis 55 mm Schnitttiefe
44 Modelle auf einen Blick

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